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Alles zum Thema Sachbezüge

Was versteht man unter Sachbezügen?

Als Sachzuwendung werden Entgelte bezeichnet, die ein Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer in Form von Sachleistungen gewährt und die einen gewissen Geldwert besitzen. Sie werden mit dem Arbeitsentgelt, als Teil des Arbeitsentgelts, ausgezahlt. Damit sind sachbezogene Zuwendungen, wie beispielsweise freie Unterkunft, freie Verpflegung oder sonstiger Waren-, bzw. Dienstleistungen gemeint. Mit Sachzuwendungen lassen sich gute Leistungen und Engagement der Mitarbeiter effizient belohnen und werden von Arbeitnehmerseite als motivierend und wertschätzend empfunden. Nach § 8 Abs. 2 S. 11 Einkommenssteuergesetz (EstG) liegt die Freigrenze, innerhalb der eine Sachzuwendung in einem Kalendermonat steuerfrei ausbezahlt werden kann, bei 44 Euro. Bei Zuwendungen, die anlassbezogen vergütet werden, liegt die Freigrenze bei 60 Euro pro Anlass und Mitarbeiter. Beide Freigrenzen können unabhängig voneinander genutzt und damit gleichzeitig ausbezahlt werden.
Dadurch, dass Sachbezüge ein Teil des Arbeitsentgelts ausmachen, sind sie einkommenspflichtige Einkünfte und daher bei der Berechnung der Sozialversicherungsbeiträge zu beachten. Allerdings gibt es einige Tipps und Tricks, die die Nutzung von Sachbezügen für Mitarbeiter und Unternehmen attraktiver machen.

Vorteile der Sachzuwendung

Sachbezüge sind für das Unternehmen und den Mitarbeiter überaus lohnend. Erhält ein Mitarbeiter pro Monat einen Bezug in Sachwerten, innerhalb der Höchstgrenze von 44 Euro, so sind das im gesamten Jahr 528 Euro, die der Mitarbeiter selbst nicht zu versteuern braucht. Das ist ein hervorragendes Instrument, um die Motivation des Arbeitnehmers zu fördern. Wertschätzung ergibt sich darüber hinaus auch aus der anlassbezogenen Freigrenze von 60 Euro, die mehrmals im Monat und in Kombination weiterer sachlicher Zuwendungen, genutzt werden kann. Hier können dem Mitarbeiter Geschenke zum Geburtstag, für die Hochzeit oder der Geburt der eigenen Kinder gewährt werden. Reine Sachzuwendungen eignen sich als Surrogat für Gehaltserhöhungen. Denn im Vergleich zu einer Erhöhung des Entgelts, fallen keine steuerlichen Abgaben für den Mitarbeiter an. Folglich bleibt ihm netto wesentlich mehr und er kann deutlich davon profitieren.
Bezüge in Sachwerten bieten auch für das Unternehmen Vorteile, denn sie können die Abgabenlast als Betriebsausgaben von der Steuer absetzen.
Die Tendenz der Unternehmen geht zunehmend dahin, Sachbezüge zu gewähren, denn es konnte festgestellt werden, dass Mitarbeiter durch die Gewährung solcher Bezüge, langfristig ans Unternehmen gebunden werden.

Grenzen und Risiken der Sachzuwendung

Bei der Gewährung von Sachbezügen gibt es allerdings einiges zu beachten. Sachbezug 44 Euro bezeichnet den Gesamtwert des steuerfreien Bezugs innerhalb eines Monats und einem Mitarbeiter. Beträge, die unterhalb dieser Freigrenze liegen und nicht verwendet wurden, können dabei keinesfalls in den nächsten Monat mitgenommen oder übertragen werden. Wird die Freigrenze überschritten, so fallen steuerliche Abgaben für das Unternehmen und den Mitarbeiter an. Daher ist eine penible Dokumentation aller Sachbezüge notwendig, damit der Überblick nicht verloren geht. Auch sollte auf keinen Fall eine größere Zuwendung überreicht werden, die die Freigrenze überschreitet und aufgrund dessen auf mehrere Monate aufgeteilt werden muss.
Zudem darf die Sachzuwendung nicht anstelle eines Arbeitsentgelts vergüten werden, sondern kann nach dem Gesetz, ausschließlich zuzüglich des vereinbarten Entgelts gewährt werden.
Sofern Sachbezüge in Gutscheinen erteilt werden, gibt es weitere Punkte zu beachten. Der Gutschein darf nur als reiner Sachwert überreicht werden. Eine Auszahlung in Bar darf darüber hinaus nicht möglich sein. Das gilt auch für die Restbeträge, die auf dem Gutschein bei Einlösung bestehen bleiben. Auch dürfen Gutscheine nicht als Ersatz für Überstunden oder Resturlaub genutzt werden.

Erhält ein Mitarbeiter mehrere Sachzuwendung pro Monat muss detailliert protokolliert werden, wann welche Sachzuwendung getätigt wurde. Eine Misswirtschaft solcher Zuwendung birgt die Gefahr, dass die Freigrenze überschritten wird. Dann drohen erhebliche Nachzahlungen von Steuer- und Sozialabgaben.

Da der Mitarbeiter von jedem Sachbezug profitiert, ist jeder Bezug als ein geldwerter Vorteil zu sehen. Für Sachleistungen, die bei Gewährung weiter im Eigentum des Unternehmens stehen, muss der Arbeitnehmer keine Steuer für den geldwerten Vorteil bezahlen. Geht das Eigentum dahingehen auf den Mitarbeiter über, fällt für ihn eine Steuer für den geldwerten Vorteil an. Das gilt allerdings nur, sofern die Freigrenze von 44 Euro überschritten wird.

Möglichkeiten des Sachbezugs

Es gibt diverse Möglichkeiten der Sachzuwendung. Neben der allgemeinen Zuwendung von Präsenten, können auch Betriebsveranstaltungen, die vom Gesetzgeber als sachliche Zuwendungen gewertet werden, als besondere Aufmerksamkeit angeboten werden. Pro Mitarbeiter und Veranstaltung liegt die Freigrenze dann schon bei 110 Euro. Diese Regelung gilt allerdings für maximal zwei Veranstaltungen eines Kalenderjahres.
Weiter kann ein Unternehmen auch eine Kinderbetreuungsstätte einrichten. Dies fördert insbesondere die Arbeitnehmerinnen, die damit Familie und Beruf besser miteinander vereinbaren können.

Die betriebliche Gesundheitsförderung hat in den letzten Jahren zugenommen. Je Mitarbeiter können hier jährlich bis zu 500 Euro verfügt werden. Leistungen, die innerhalb dieser Freigrenze liegen, sind nicht nur steuer-, sondern auch sozialversicherungsfrei.
Zusätzlich zum vereinbarten Arbeitsentgelt kann der Arbeitgeber auch einen Zuschuss für die betrieblichen Fahrkosten gewähren. Diese Zuwendung ist ein Barzuschuss und damit kein reiner Sachbezug. Er hat mit pauschal 15 Prozent besteuern zu werden. Optional kann der Arbeitgeber diesen Zuschuss als reinen Sachbezug für ein Jahresticket des öffentlichen Nahverkehrs anbieten.

Auch können den Mitarbeitern sogenannte Verpflegungschecks überreicht werden. Hier kann der Arbeitgeber entscheiden, ob diese Schecks ausschließlich in der eigenen Betriebskantine oder allgemein für einen Restaurantbesuch, nach Wahl des Mitarbeiters, eingelöst werden sollen.
Eine weitere Form des Sachbezugs ist die Gewährung eines Tankgutscheins. Für die Mitarbeiter stellt ein solcher Tankgutschein das beliebteste Modell der Sachzuwendung dar, da die meisten der Arbeitnehmer mit dem Auto zur Arbeit kommen. Zwar darf auch beim Tankgutschein der Sachbezug 44 Euro nicht überschritten werden, allerdings hat der Mitarbeiter hier die Möglichkeit, die Zuwendungen zu sammeln und bei Gelegenheit einzulösen. Mittlerweile ist die Einlösung solcher Gutscheine fast in ganz Deutschland möglich und daher weitläufig nutzbar.
Eine weitere Möglichkeit ist eine Sachbezugskarte, also die Kreditkarte des Unternehmens. Hier kann das Unternehmen die Sachbezüge auf die Karte des Mitarbeiters buchen. Wichtig ist das Datum des Zuflusses, nicht das Datum der Einlösung. Daher kann der Mitarbeiter mehrere Sachbezüge, beziehungsweise den Wert der Sachbezüge, ansammeln und bei Gelegenheit einlösen. Das macht die Sachbezugskarte attraktiver für den Mitarbeiter und das Unternehmen.

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Fazit zun Thema Sachbezug

Die Vorteile von Sachzuwendungen sind nicht von der Hand zu weisen. Denn hierbei profitieren nicht nur die Mitarbeiter, auch das Unternehmen erlangt durch die Gewährung solcher Bezüge steuerliche Vorteile. Darüber hinaus gelingt es die Mitarbeiter ganzheitlich zu motivieren und wertzuschätzen.
Es gibt diverse Möglichkeiten der Sachzuwendung. Von Tank- oder Restaurantgutscheinen über Zuschüsse für Öffentliche Verkehrsmittel über die Einrichtung einer Kindestagesstätte. Dabei dürfen die nach dem Einkommenssteuergesetz festgelegten Freigrenzen, bei keiner der möglichen Zuwendung, überschritten werden. Andernfalls drohen hohe Belastungen in Form von Sozial- oder Steuernachzahlungen.
Im Gegensatz zu den klassischen Sachbezügen, in Form von Gutscheinen, bietet eine Sachbezugskarte 44 Euro den Vorteil, Freigrenzen einzuhalten und dabei zugleich die Flexibilität für die Mitarbeiter zu wahren. Die Art und Weise der Einlösung wird dabei allein den Mitarbeitern überlassen. Damit gelingt die Maximierung der Zufriedenheit aller Mitarbeiter und damit folglich auch die langfristige Bindung der Angestellten.
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